Ökologie, Verhalten, Monitoring und Management von einheimischen Huftieren
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Gämse, Steinbock, Rothirsch, Reh und Wildschwein gehören zu den prägendsten Elemente der einheimischen Fauna. Durch ihre Grösse und weite Verbreitung sind sie in der Bevölkerung gut bekannt. Als Beute für Raubtiere und als Mitgestalter ihrer Lebensräume sind die Huftiere wichtige Faktoren in den Ökosystemen. Im klassischen Wildtiermanagement sind sie die wichtigsten Zielobjekte. Sie werden jagdlich genutzt, ihre Bestände werden überwacht und reguliert, sie können Schäden am Wald oder an landwirtschaftlichen Kulturen verursachen.
(Fotos: I. Boldt)
Die Huftiere leiden aber auch unter dem zunehmenden Druck durch die menschliche Präsenz. Die Zersiedelung der Landschaft, die Unterbrechung von Wildtierkorridoren durch Strassen und Bahnen, die Verdrängung und Krankheitsübertragung durch Nutztiere, die Unfallgefahr im Strassenverkehr sowie die Störung durch Freizeitaktivitäten können die Lebensräume der Huftiere beeinträchtigen.
Trotz dem Bekanntheitsgrad sind viele Aspekte der Ökologie, des Verhaltens oder der Populationsdynamik nach wie vor nur wenig verstanden. Nutzung oder Förderung der einheimischen Huftiere und ihrer Lebensräume sollten aber immer auf soliden wildtier- und naturschutzbiologischen Grundlagen basieren. Diese Kenntnisse zu erarbeiten und umzusetzen gehört zu den Haupttätigkeiten von FaunAlpin. |
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Projektauswahl:
Mittellandhirsch
Interkantonales Rothirschprojekt Fribourg-Bern-Vaud
Rehkitzmarkierung Schweiz
Augstmatthorn Monitoring
Rothirsch Übersiedlung A1 (abgeschlossen)
Augstmatthorn Analysen (abgeschlossen)
Faunistische, populationsbiologische Arbeiten und Gutachten im Rahmen anderer Projekte (z.B. Wildschutzgebiete Bern).
Bereichsleiter Huftiere: Christian Willisch | |


